Nur noch wenige Wochen und der erste Saisonhöhepunkt in Hambug steht vor der Tür. Doch zuvor gilt es, eine ordentliche Vorbereitung zu absolvieren. Tun wir! Der Donatuslauf in Erftstadt bietet zwei teilweise sehr wellige Runden rund um den in einem schönen Wald gelegenen Donatussee, insgesamt warten dort dann 21,1km.
Doch zunächst war eine Grundsatzfrage zu beantworten: Laufen Triathleten genug? Eine zufriedenstellende Anwort fanden wir nicht, gestartet sind wir mit unserem Patrick trotzdem, das Ibuprofen tat das entsprechende dazu.
Wir starten. Netti läuft vorneweg, wir drei in Schwarz gekleideten mischen uns unter das normale Läufervolk und suchen uns dann erst mal einen Bus, der uns mitnimmt. Harald führt uns, wahrhaftig der beste Laufbegleiter, den man sich wünschen kann: Super Tempogefühl, keine Wellen im Tempo, motivierend und übereifrige Schnellstarter an die Gesmatdistanz erinnernd. Wichtig für uns, da wir etwas neues ausprobieren wollen. Einen HM in drei Abschnitte aufteilen. Das erste Drittel gemütlich, den zweiten Teil etwas schneller, den Rest dann schnell. Ging gut, Stimmung passte, das Wetter schenkte uns dann auch einen regenfreien Himmel, ws will man mehr. Die Renntaktik ging auf, allse lief nach Plan, na ja, fast, bei km 20,3 hat sich die Oberschenkelmuskulatur aber wirklich vollständig verabschiedet, Streckenposten kamen sofort auf mich zu und wollten mich per Auto zum Ziel fahren, nein, ernsthaft. Eine gewisse Enttäuschung in den Gesichtern der netten Personen war durch meinen höflichen Verzicht zu erkennen, ein paar Dehnübungen, dann mal locker ins Ziel traben.
Zeremonien beinhalten eine gewisse Routine, unser Post-Lauf-Ablauf wird nunmehr aber eine neue permanente Komponente beinhalten: Das Kuchenessen wird mit dem Warten auf die Siegerehrung der Frauen versüsst, Netti, super Leistung, Berlin HM, wir kommen.
Euer Stefan
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