Januar 2010-die Zeit des Warten ist vorbei, das erste Mal nach dem Weihnachtsbraten und Silvesterböllern kann Laufveranstaltungsluft geschnuppert werden. Wie wunderbar, ein Staffelmarathon.
Es ist Sonntagmorgen Punkt 8.25 Uhr. Die Straßenbahn der Linie 9 fährt pünktlich die Haltestelle "Weyertal" an, Uta und Jenny freuen sich, ihren Fahrer anzutreffen, das Abenteuer beginnt. Los, Harald wartet an der Insel, Netti treffen wir an der bekannten Stelle in Weiden. Petra stößt im Schulzentrum zu uns. Wir sind vollzählig.
Sechs Etappen sind zu bewältigen: Uta übernimmt den Start und absolviert die Strecke von 7,195km, locker erreicht sie die Wechselzone, wertvolle Informationen über die Streckenverhältnisse wurden an die Mitstreiter weitergegeben: Bodenverhätlnisse gut, ein wenig windig. Jenny läuft! Vergessen sind der Muskelkater sowie die Blessuren des gestrigen Snowboardtrainings, strahlend kommt sie nach fünf Kilometern ins Ziel und übergibt den Stab an Netti, zehn Kilometer liegen vor ihr, zu laufen in zwei Runden. Kurzes Aufwärmen in der Aula, nach ca. 22 min wieder an die Strecke. Wo ist Netti, ja wo ist sie? Nicht sie war zu langsam, nein wir haben sie verpasst. Gewohnt souveräne Zeit für die zehn Kilometer zeigt die neue Garmin an, so geht Harald nach einer verletzungsgeprägten Woche seine Fünfer-Runde an, für uns persönlichen Betreuer wieder eine kurze Möglichkeit des Aufwärmens. Gute 18 min sind vergangen, meine zehn Kiloemter stehen an. Warme Bekleidung ablegen, dann in die Wechselzone zum Aufwärmen, Mein Name wird gerufen, Harald ist doch schon wieder da, klasse Leistung! Auf geht es, ist ja ein Trainingslauf, ein Trainingslauf! Na, wie immer, die erste Runde zu schnell, dann halten wir eben das Tempo. Der Gegenwind auf der zweiten Runde stört dann nicht mehr, nach der Steigung wird die Richtung gewechselt, bald kommt die Wechselzone, Petra übernimmt das letzte Teilstück, die Laufkollegen schmunzeln wie immer über die gezeigte Konsequenz, regelmäßig die Trainingsvorgaben zu ignorieren.
Wieder kurzes Aufwärmen, doch diesmal wird bereits der Kuchen für das große Finish erworben und dann geht es zum Zielbereich, Petra läuft nach fünf Kilometern locker und schnell ein! Geschafft, unsere Staffel hat mit 3;36 h den Marathon bezwungen, tolle Zeit! Zufriedene Gesichter essen leckeren Kuchen und freuen sich auf ihre Mittwochsrunde.
Euer Stefan